Mein Bilder-Tagebuch als Helfer mit Rucksack durch das Ahrtal. Von Ahrweiler bis Kreuzberg. Helferstationen vom 15. bis zum 24. September 2021

Helfer-Staffel 2 ;-) Das Bilder-Tagebuch von Ahrweiler bis Kreuzberg. Ich plane meine Wege und Schlafunterkünfte "eigentlich" nie. Durch meine Bereitschaft unkonventionell zu nächtigen, komme ich ohne Sorgen um einen Schlafplatz aus. Aber "irgendwie" fügt sich immer wieder ALLES ... am 14. September bekam ich eine eMail und wurde in ein Zimmer eingeladen, ohne Warmwasser, Heizung und Strom. So ist es halt immer noch im Ahrtal. Also am ersten und zweiten Tag wusste ich also tatsächlich wo ich schlafe, aber ansonsten gilt ... es ergab sich einfach während des Tages oder in einem Moment.

15. + 16. September 2021, Gartenarbeit - Ahrweiler

Hilfe kann vielfältig aussehen. Britta hatte ich während meines ersten Aufenthaltes in Ahrweiler kennengelernt. Seinerzeit diente ich eine Woche im Lager. Hier konnten Betroffene alles, was gespendet wurde, kostenlos mitnehmen. Mit Britta kam ich ins Gespräch und der Kontakt zur alleinerziehenden Mutter blieb. Ihre ganze Gartenarbeit war liegengeblieben, Pflanzen verwuchert, Krankheiten teilweise eingezogen, Schlamm musste entfernt werden, Pflanzen wurden umgetopft, eingepflanzt oder aussortiert etc. Durch unsere Baumschnitt-Veranstaltungen in Bornhöved und unseren großen Garten bin ich zwar kein Profi-Gärtner, aber ich kann eine wertvolle Hilfe bei der Gartenarbeit sein. Britta traf ich an meinem Ankunftstag um alles zu besprechen und dann brauchte ich tatsächlich einen ganzen Tag um konzentriert ihre Wünsche umzusetzen.

17. September 2021, Hilfsarbeiten & Gespräche - Ahrweiler

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17. September 2021, Wanderung nach Walporzheim

Wer Ahrweiler Richtung Walporzheim verlässt, der kommt an den Kliniken vorbei, die direkt an der Ahr liegen und extrem betroffen sind. Am Ortsausgang starre ich auf ein noch chaotisches Grundstück. Selbst in den Siedlungen entlang der Ausfallstraße liegt Schutt vor der Tür. Das Kloster Kalvarienburg auf dem Hügel ist aktuell ein Segen für alle Schüler und Kindergartenkinder ... . Sie wurde u. a. zur "Ganztagsschule" im der aktuellen Ahrtal-Situation umgewidmet. Hier werden jetzt alle Schüler in Time-Slots über den ganzen Tag beschult und die Großküche wurde reaktiviert, um die optimale Verpflegung sicherzustellen. Der Container vor einem Fitness-Studio erinnert an eine völlig veränderte Ahrtal-Zeit.

17. September 2021, Baustoffzelt Kaiser, Walporzheim

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In Walporzheim wurde ich "irgendwie" zum Baustoffzelt gespült ... Hinter dem kostenlosen Baumarkt Kaiser im Zelt liegen Container in denen auch Schlafbereiche mit 4 doppelstöckigen Betten ausgestattet sind. Ich bin dort gegen ein Pfand von 10 ,- Euro eingezogen. Intensive Gespräche mit den Organisatoren vor Ort, wie z. B. der KFZ-Werkstatt, die sich über ihre "Round-Table-Aktivitäten zu Weihnachten" kennen, hat mir gezeigt, was engagierte Menschen alles schaffen. Für Betroffene werden ohne eine Rechnung ihre Autos und Motorräder kostenlos repariert. Auch den "Hühnerbaron" lerne ich kennen, der nichts anderes will, als das alle Betroffenen und Helfer gut verpflegt werden ... Handwerker aus der ganzen Repubik bringen unentwegt Baumaterial nach Walporzheim ... Ich habe eine Familie kennengelernt, die sich so sehr über die einfache Badewanne, samt Klo, Waschtisch und Anschlußmaterialien gefreut haben und vor Rührung fast weinten ... Ich sollte meinen Dienst am nächsten Tag in der Abteilung "HT" antreten ...

Wer alles oder sehr viel verlor, für den diejenigen gilt ein ganz neuer, funktionsorientierter Maßsatb, gegenüber den ganzen industriellen Design Traumbädern ... Ich war sehr dankbar auch diese Situation mitzuerleben ... Worum geht es eigentlich?

Ich sollte meinen Dienst am nächsten Tag übrigens in der Abteilung "HT" antreten ... also Abflussleitungen ;-)

Die Containerstadt samt Bauzelt besitzen keinen Wasseranschluß und somit auch keine Toiletten, kein Platz zum Duschen oder Waschen. Deshalb bin ich zum Versorgungszelt im Ort gegangen,. Hier traf ich zu meiner großen Überraschung Dennis, mein großes Vorbild aus Ahrweiler, der so effektiv Spenden sammelt und einfach immer nur hilft ... Mittlerweile hat er einen riesigen Anhänger und verteilt gerade gespendetete Waschmaschinen ... Er macht unermüdlich weiter. Respekt Dennis!!!

18. September 2021, 1:45 Uhr Wanderung Richtung Dernau

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Schnarchen!!! Katastrophales Schnarchen weckt mich um 1:15 Uhr und die Übeltäter verstummen nicht ein bißchen, trotz meiner Wortmeldungen. "Das halte ich nicht aus!" dachte ich. Ich bringe meine Sachen aus dem Container, schiebe den Schlüssel in eine Folientasche bei der verantwortlichen Organisationstelle, benutze im Ortskern, das sind schon knapp 8 Minuten zu gehen, die Sozialanlagen und dann irgendwann nach 2:00 Uhr Nachts Walporzheim Richtung Marienthal zu verlassen. In Marienthal sieht es aus wie im Krieg. Ich war zwar nie in einem, aber meine Bilder aus den Nachrichten-Sendungen ähneln sich für mich sehr. MeinGepäck wiegt ja durch das ganze Arbeitszeug fast dreißig Kilo und somit werden meine Schritte in der Nacht zunehmend schwerer. Es zieht mich einen Weinberg hinauf. Und nun versuchte ich kurz vor 3:30 Uhr mein Zelt aufzubauen. Es klappte aber nicht, es war stockdunkel und mir fehlte die Praxis. Das letzte Mal baute ich das Zelt 2019 auf dem Jakobsweg in Roncesvalles auf, das war seinerzeit meine vorletzte Jakobsweg-Nacht, denn ich war zwei Monaten den Jakobsweg zurück gegangen, also Muxia, Finisterre, Santiago bis nach Frankreich. Im Ahrtal wurde ich ungeduldig. Das half natürlich gar nicht, auch wenn ich endlich wieder schlafen wollte .... Kurz vor 4:00 Uhr lag ich auf meiner geliebten Isomatte und eingekuschelt im Schlafsack, aber an Schlafen war immer noch nicht zu denken ... irgendwann dann schon ...

Bei Tageslicht erkannte ich erst, wo ich campierte ... In der Nacht hörte ich vorbeifahrende Fahrzeuge und wünschte mir einmal bei einem stoppenden Auto ... fahr einfach weiter ... bitte. Als ich am Morgen auf meinen kleinen Schlafplatz blickte, erkannte ich die Mariengestalt in der aufrechen Felsstähle. Auf meinem Handy ist seit 2019 ein Bild mit zwei Nonnen aus Rabé de las Calzada in ihrer Kapelle als Hintergrund zu sehen. Im Bild links oben sieht man eine Marienstatue stehen. Die Nonnen luden mich 2019 in den Innenraum ihres Klosters ein, weil ich bei meiner Frage meine Arme so stark benutzte und eine neben mir stehende Marienstatue von ca. 1  Meter umriss. Gedankenschnell konnte ich sie zwar noch auffangen, aber ich war damals so fertig, so dass mich die Nonnen in ihre Küche einluden usw.  Ihre Sicht der Situation war: Maria flog mir in die Arme und ich habe sie gehalten - wunderbar meinten sie damals .... Und nun habe ich unbeabsichtigt an diesem Platz, von den wenigen Autos abgesehen, sehr sehr ruhig genächtigt :-)))

18. + 19.September 2021, Wasserwerk, Dernau

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In Dernau ging ich zu erst zur Schule und nutzte die Waschcontainer ;-) Aber egal wo ich fragte, niemand hatte einen Job für mich. Daher frühstückte ich glatt ein zweites Mal an diesen wunderbaren Tischen, überdacht mit herrlichen Ausblick am Gemeindehaus! Mich brauchte bis zum Ortsausgang immer noch niemand, auch nicht beim "Tante Emma Laden". Das Holzlager außerhalb des Ortes im Industriegebiet sollte an dem Tag aufgeräumt werden, erfuhr ich im Laden, vielleicht würde ich dort eine Aufgabe finden. Ich wollte gerade meiner Frau an einer Straßenecke eine Messanger-Nachricht schicken, da wurde ich gefragt, ob ich beim Abladen von Schutzzaun-Elementen helfen könnte?

Scheinbar beindruckte ich durch meine überlegte Handlungsweise die beiden Verantwortlichen des "provisorischen Wasserwerkes" von Dernau und Rech. Sie fragten, was ich denn so mache. "Na ja", sagte ich, " Ich bin Gas- und Wasserinstallateur sowie Ingenieur der Versorgungs- und Energietechnik". Die beiden guckten sich gegenseitig an und fragten sich gegenseitig beide laut: "Können wir den gebrauchen?"

Ich habe sofort den Leiter des Wasserwerks für zwei Tage vertreten, da er einfach "wichtige" Dinge zu regeln hatte und froh war, dass ich mich mit der Themenwelt auskannte. "Dich hat der Himmel geschickt!" so verabschiedete mich Markus beim Abschied am Abreisetag ... vielleicht schickte mich ja auch die Mariengestalt ... oder der Zufall ... oder es war einfach nur die Synchronizität nach C. G. Jung.

Tatsächlich lernte ich den zwei Tagen viel über die verwendete Wasserversorgungstechnik, die eigentlich aus Holland kommt und normalerweise nur in internationalen Krisengebieten eingesetzt wird. Es wurde nicht nur Wasser ins Leitungsnetz eingespeist, nein die Polizei holte mit Wasserwerfern Wasser für Haushalte ab, die eben kein funktionierenden Wasseranschluß besitzen. Auch befeuchtet die Polizei die Straßen, damit der Staub nicht zu unerträglich wird ... Zu unseren Kunden gehörten auch Kanalreinigungsunternehmen. Die wiederum schaffen nur 50 Meter am Tag zu säubern, weil der feine Schlamm extremst die Kanäle verschließt ... besser wäre Sand, das gehe viel schneller, wurde mir erklärt, aber es ist nun mal feinster Schlamm im Kanal ...

Klar hätte ich hier weiter helfen können, aber letztendlich war es für mich schnell eine Routine-Aufgabe geworden. Cool war es allerdings auf einem Bahnsteig zu campieren, auf dem im momentan Züge und Fahrgäste fehlen ...

19. Sep. 2021, 2.300,- EUR Spende übergeben, Laach

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Morgens stand ein Fahrzeug vor "unserem" Wasserwerk. Direkt angrenzend lag auch ein "grenzwertiger" Umschlagspaltz von allem Bauschutt der Region. Aber das Trinkwasser wurde ja in blauen Behältern, die ich "Riesen-Wärmflaschen" getauft hatte, zwischengelagert, deshalb empfand ich die Hygiene für meine Gefühlswelt als sicher. Zwischen diesen beiden Bereichen parkte nun dieser alte Volvo und verteilte anm Ortsrand von Dernau, wo es auch nichts gibt, Kuchenstückchen und Kaffee an alle Helfer, Trucker und Baggerfahrer. Ich merkte sofort, Dirk kennt hier jeden und versorgt das ganze Ahrtal. Er spricht und scheint auch gut zu zuhören. Ihn habe ich in einem strategisch günstigen Moment zur Seite genommen und mein Vorhaben meiner Spenden-Absicht mitgeteilt. Sofort nannte er mir die Familie Krämer in Laach. "Wann willst du, dass ich dich abhole?" fragte mich Dirk. Und so chauffierte mich der VOLVO-Fahrer um 16:30 Uhr von Dernau nach Laach. Zur Spendengeschichte  >>>

19. + 20. September 2021, Hecke schneiden, Mayschoß

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Nach der bewegenden Spenden-Begegnung konnte ich direkt auf dem einzig verbliebenden Campingplatz im ganzen Ahrtal wieder mein Schlafplatz herrichten. Am nächsten Tag gab es keine Aufgaben am zentralen Helfer-Point von Mayschoß. Auf dem Campingplatz wohnte schon ein Helfer-Ehepaar, die ein Garten- und Landschaftsunternehmen führen. Unser gemeinsames Tagewerk belegte die ganze gepflegte Heckenfront an der Straße. Tatsächlich ist der Campingplatz "Zur Burgwiese" nicht von der Ahr geflutet worden, aber durch seine exponierte Lage bildete sich durch den Starkregen ein Riesenteich von 50 Zentimeter Tiefe. Und da die Kanäle überlastet waren kann sich jeder den langanhaltenden Rückstau vorstellen ... Der Besitzer kommt derzeit nicht gegen seine anstehenden Aufgaben an und so war mein 1-tägiger Helfereinsatz eine kleine Unterstützung.

Auch hier ist noch viel mehr Hilfe notwendig, aber ich wollte einfach weiter. Und so wanderte ich noch am gleichen Tag Richtung Altenahr, ohne jedoch dort anzukommen. Ich wollte auf einmal Ruhe. Ich spürte, der Lärm im Tal und der Staub waren für mich auch belastend. Und so suchte ich mir ein geschütztes Plätzchen am Rand einer Baumgruppe. Ich lasse nie Müll zurück und achte auf die Natur. Auffallend war eher, wie ruhig es im Wald war. Es waren fast keine Tiere bzw. Vögel zu hören ...

20.09.21, Gespräche + Eindrücke, bis nach Kreuzberg

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Langsam, ganz langsam bin ich wieder ins Tal-Leben zurückgekommen. Oben in den Weinbergen war es einfach zu schön. In Altenahr selbst konnte ich mich am Info-Point nur stärken, Hilfe wurde dort gar nicht mehr benötigt. Seitens des Leiters von Altenahr wurde es als Kompliment für die Gesamtlage im Ort gewertet.

In Altenburg wurde ich sehr sehr demütig. Wenn nur acht Häuser am Hang nicht betroffen sind und alle anderen Häuser massiv, dann könnte Jeder mal eine Blaupause auf seinen Wohnort oder Stadtteil legen. Wenn 99 Prozent der Gebäude stark betroffen oder weg sind, dann fühlt sich die Lage vernichtend an.

Ein sehr intensives und persönliches Gespräch ergab sich mit einem 64-jährigen LKW-Fahrer, der mit seiner Frau im Moment nicht in Altenburg leben kann. Das Haus seines Sohnes muß abgerissen werden, weil der Heizöl-Tank Leck geschlagen ist. Seine Tochter hatte ihm und seiner Frau Obhut in der Hochwassser-Nacht gegeben. Leider hat er mitbekommen, wie Hilferufe verstummten und das beschäftigt ihn sehr. Auch warum Nachbarn nicht um Hilfe gebeten hätten oder sich bemerkbar gemacht haben. Jetzt sind sie in der Flutnacht verstorben. Eigentlich wollte er nächstes Jahr in Rente, aber das geht jetzt nicht mehr, er hat keine Elementarversicherung. Erschwerend kommt hinzu, dass sein Arbeitgeber 10 von 12 LKW´s im Hochwasser verloren hat. Von Normalität ist bei ihm keine Spur. 

Wenn nur noch Fach-Handwerker helfen können, heißt es für mich ... weitergehen ...

Auf eine Treppe in Kreuzberg frage ich eine Frau nach dem Weg zum Info-Point in Kreuzberg. Sie entschuldigt sich, dass sie heute so durcheinander ist. Ich entgegne, dass kenne ich vom Jakobsweg nur zu gut. Darauf bietet sie mir sofort ein Zimmer in ihrem Haus an, als Pilgerbruder, denn sie war auch auf diesem Pilgerweg zwischen Frankreich und Spanien unterwegs ... . Sie empfiehlt mir bei der Eröffnung des ersten Flutmuseums beizuwohnen. Der SWR ist auch zugegegen und es wird mit Sekt auf das Museumszelt angestoßen. Für mich als Helfer, es waren sonst nur Einheimische am Start, fühlte es sich eigenrtig an, auf dieses Ereignis mit seinen Folgen sich zu zuprosten.

Doch die KreuzbergerInnen sind stolz was sie geleistet haben und wollen ein Erinnerungsort schaffen. Das ist nach 10 Wochen ein besonderes Engagement, finde ich. Und meine Pilger-Sekundenbekanntschaft hielt Wort und so hatte ich nach 20:00 Uhr wieder einen Schlafplatz. Dieser Tag war geprägt von Geschichten rund um das Hochwasserereignis, welches so hätte nie aus den Medien erfahren können. Ich bin dankbar für die Synchronizitäten des Tages.

21. - 24. September 2021, Aufräumen, Kreuzberg

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Tschüß Ahrtal und danke für jede Geschichte, für jeden Moment und einfach Jeden!

 

Ihr Peter Köstel

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